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25.04.2017 - Sonne, Wasser, Wind und andere natürliche Ressourcen sind in großen Mengen vorhanden. Deshalb ist es sinnvoll, sie als wichtiges Standbein für Energieversorgung und Mobilität zu nutzen. Am „Tag der Erneuerbaren Energien“ am 29. April 2017 stehen die Kräfte der Erde im Mittelpunkt und werden in bundesweiten Aktionen in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt.

Die Gemeindewerke Haar GmbH arbeitet als kommunaler Ener-gieversorger seit Jahren an der Umgestaltung der Energielandschaft. „Als Lokalversorger haben wir ja viele ‚Baustellen‘“, sagt Walter Dürr, Geschäftsführer der Gemeindewerke. „Wir sind für die Energie-Infrastruktur im Ort verantwortlich, wir bieten den Bürgerinnen und Bürgern eine sichere Versorgung zu fairen Preisen und zusätzlich setzen wir wichtige Impulse in Richtung Energiewende.“

Investitionen in regionale Erzeugungsanlagen

Schon seit 2002 bieten die Gemeindewerke Haar ihren Kunden die Möglichkeit, durch den Bezug von Ökostrom mit einem freiwilligen Aufpreis die regenerative Energieerzeugung vor Ort zu fördern. Seit 2003 hält das Unternehmen Anteile an den Haarer Solarkraftwerken Haar I, Haar II und Haar III. Im Jahr 2009 konnte dann eine eigene Photovoltaikanlage in Betrieb genommen werden. Auf dem Dach des Bauhofes in Ottendichl arbeiten Solarzellen, die komplett aus dem Ökostrom-Fonds finanziert wurden. Ein weiteres Solardach folgte in 2011 auf dem Dach des neuen Haarer Wasserwerks.

Im Jahr 2014 investierten die Gemeindewerke in den fränkischen Windpark Schauenstein. Ende 2015 folgte dann die Umstellung der Haarer Stromversorgung von konventionellem auf umweltfreundlichen Wasserkraftstrom. Seitdem werden alle Haushalte mit Ökostrom beliefert, ohne einen Aufpreis zahlen zu müssen. Gleichzeitig mit der Umstellung wurde der Strompreis sogar noch gesenkt. Kunden, die sich darüber hinaus noch für die Umwelt engagieren möchte, können weiterhin das Ökostrom-Produkt mit geringem Aufschlag wählen. Dann fließen 1,19 Cent je Kilowattstunde in den Haarer Ökostrom-Fonds, aus dem auch künftig in weite-re Projekte investiert wird.

Elektromobilität und Soziales verknüpfen

In 2016 haben die Gemeindewerke gemeinsam mit der Gemeinde Haar den Haarer Fahrservice ins Leben gerufen. Die Gemeindewerke haben hierzu einen Nissan eNEV 200 plus Ladesäule geleast. Das Projekt verbindet die Förderung alternativer Mobilitätskonzepte mit einem wichtigen sozialen Aspekt.

„Mit unseren Investitionen in Energie aus Sonne, Wind und Wasser machen wir deutlich, dass auch kleinere Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Förderung Erneuerbarer Energien leisten können“, so Dürr. „Und mit dem Haarer Fahrservice können Menschen, die nicht eigenständig mobil sind, wichtige Erledigungen wieder eigenständig planen.“ Ein Service, der bestens angenommen wird.


Die Gemeindewerke Haar setzen auf Sonne, Wind und Wasser als Energieträger.