Bei uns erhalten Sie 100 % Wasserkraft. Ohne Aufpreis.
Unser Wasserkraftstrom stammt zu 100 % aus der europäischen Alpenregion, was durch Herkunftsnachweise belegt wird. Diese dokumentieren, aus welcher Anlage und Energiequelle unsere gelieferte Strommenge stammt. Atom- und Kohlekraftwerke kommen bei den Anlagenbetreibern garantiert nicht zum Einsatz.
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Ein Herkunftsnachweis ist im Grunde eine Art digitales Zertifikat. Es bestätigt, dass eine bestimmte Menge Strom in einer bestimmten Anlage aus einer erneuerbaren Energiequelle erzeugt und ins Netz eingespeist wurde.
Damit dieselbe Strommenge nicht mehrfach als "grün" verkauft werden kann, wird jeder Nachweis nach seiner Verwendung entwertet – das geschieht im Herkunftsnachweisregister, das beim Umweltbundesamt geführt wird.
Wenn wir von Ökostrom sprechen, ist damit Strom gemeint, der aus erneuerbaren Quellen stammt – also aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse oder Erdwärme.
Damit das nicht nur eine Behauptung bleibt, gibt es sogenannte Herkunftsnachweise: Sie dokumentieren genau, aus welcher Anlage und welcher Energiequelle eine bestimmte Menge Strom erzeugt wurde.
Wer sich für einen Ökostromtarif entscheidet, kann sich also darauf verlassen, dass der Anbieter für die gelieferte Strommenge diese Nachweise vorlegen muss.
Ein Herkunftsnachweis liefert den Beleg dafür, wo und wie der jeweilige Ökostrom entstanden ist. Dazu gehören grundlegende Informationen wie Ausstellungsdatum, das Land der Ausstellung und die produzierte Strommenge.
Auch die Erzeugungsanlage selbst wird genau beschrieben. Wer möchte, kann zusätzlich freiwillige Details zur Anlage oder zur Art der Stromerzeugung angeben.
Ja – und das ist sogar recht häufig der Fall. Herkunftsnachweise lassen sich nach ihrer Ausstellung unabhängig vom tatsächlichen Stromfluss handeln, sowohl innerhalb Deutschlands als auch grenzüberschreitend in ganz Europa.
Da die Nachfrage nach Ökostrom hierzulande größer ist als das Angebot an Nachweisen aus deutschen Anlagen, greifen viele Anbieter auf Herkunftsnachweise aus anderen Ländern der europäischen Energiegemeinschaft zurück.
Kurze Antwort: physikalisch nicht direkt. Sobald Strom ins öffentliche Netz eingespeist wird, vermischt er sich sofort mit Strom aus allen anderen Quellen – man spricht vom sogenannten Strommix.
Aus der Steckdose kommt also immer dieser Mix, unabhängig davon, welchen Tarif man gebucht hat.
Was sich durch den Bezug von Ökostrom aber ändert: Für jede verbrauchte Kilowattstunde wird ein Herkunftsnachweis gekauft und entwertet. Damit ist verbindlich dokumentiert, dass genau diese Menge Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt und ins Netz eingespeist wurde.
Der eigene Ökostrombezug trägt also aktiv dazu bei, dass mehr erneuerbare Energie produziert und eingespeist wird – auch wenn aus der Steckdose selbst ein Mix fließt.

