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02. Februar 2016 - Das Haarer Leitungswasser weist eine einwandfreie Qualität auf. Dafür hat die Gemeindewerke Haar GmbH einiges getan. Zusammen mit den Gemeindewerken Putzbrunn hat der örtliche Wasserversorger im Jahr 2010 ein neues Fördergebiet erschlossen. Seitdem sprudelt aus jedem Haarer und Putzbrunner Wasserhahn naturbelassenes Trinkwasser aus dem Höhenkirchener Forst.

„Schon die Voruntersuchungen haben seinerzeit ergeben, dass die neue Wasserqualität erstklassig ist“, bestätigt Johann Fischl. Der Haarer Wassermeister hat das aufwändige Projekt Schritt für Schritt begleitet und muss es wissen. So fügt er hinzu: „Es ist heute gar nicht selbstverständlich, dass man gefördertes Wasser ohne Aufbereitung an die Endkunden durchleiten kann. Entsprechend glücklich sind wir, dass dies bei uns geht. Das Wasser aus dem Forst ist von Natur aus so rein, dass es auch zur Zubereitung von Babynahrung geeignet ist. Es wird weder von der Landwirtschaft noch von anderen möglichen Quellen belastet.“

Für die Überwachung der Qualität werden jährlich 16 Analysen von einem Münchner Labor durchgeführt. „Damit das Wasser so erstklassig beim Verbraucher ankommt, muss aber auch die Hausinstallation in gutem Zustand sein“, sagt Fischl. Denn die Gemeindewerke können die Wasserqualität nur bis zum Hauptzähler garantieren. Danach ist der Hausbesitzer zuständig.

Wie schon in der Presse berichtet wurde, kann es bei Hausinstallationen zu Problemen kommen, so dass eine Belastung durch Legionellen oder – schlimmstenfalls – sogar Schwermetalle auftritt. Dann muss geprüft werden, ob die Leitungen noch dem aktuellen Standard entsprechen. Das schreibt in Deutschland auch die Trinkwasserverordnung vor.

So heißt es in dem Gesetzestext, es muss gewährleistet sein [Zitat]
… dass dem Verbraucher zu jeder Zeit reines, klares und zum Genuss anregendes Trinkwasser zur Verfügung steht.

Die Wasseraufbereitung und die Wasserverteilung bis zur Übergabestelle im Haus fallen unter die Verantwortung des Wasserversorgers. Ab der Übergabestelle im Haus ist der Hausbesitzer oder der Betreiber der Hausinstallation für die Erhaltung der Trinkwasserqualität verantwortlich.

Hierzu gehören die Auswahl der richtigen Materialien für die Hausinstallation, eine fachgerechte Planung und eine regelmäßige Wartung und Instandhaltung während der gesamten Lebensdauer der Trinkwasseranlage […].

Um Gefahren für Verbraucher auszuschließen, müssen Besitzer oder Verwaltungen von Mehrfamilienhäusern ihre Trinkwasserinstallation also regelmäßig auf Legionellen hin untersuchen lassen. Bei Erreichen eines Grenzwertes muss eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erfolgen. Von dort aus ergeht eine Warnung an die Hausbewohner: Bei einer Legionellenbelastung wird vor dem Duschen gewarnt.

Gefährdet sind dabei hauptsächlich ältere Gebäude mit vielen Wohneinheiten. Der Grund: Legionellen sind prinzipiell omnipräsent, das heißt in kaltem Wasser immer vorhanden. Erst wenn Wasser nicht heiß genug aus Badarmaturen strömt, kann es dort zu starken Koloniebildungen kommen. So fühlen sich Legionellen am wohlsten bei Temperaturen über 20 und unter 60 Grad Celsius – und vermehren sich sprunghaft. Wenn das Wasser dann noch – wie beim Duschen – in kleine Tröpfchen versprüht wird, kommt es zum Einatmen der Bakterien und dadurch unter Umständen zur Legionellose.

Abhilfe bringt hier nur die Erhöhung der Durchlauftemperatur und das regelmäßige Durchspülen der Leitungen. Ideal ist es, wenn an jeder Zapfstelle eine Temperatur von 60 °C erreicht wird. Bei Wohnungen, die weit entfernt von der Wassererwärmung liegen, ist dieser Idealwert nur schwierig einzuhalten. Wenn dann noch unbewohnte Wohneinheiten zu einem Stillstand in der Wasserleitung führen, kann es leicht zu Problemen kommen.

Eine weitere Belastung stellen Schwermetalle dar. Auch das ein Problem, das erst durch die Hausinstallation auftritt. Noch in den 70er Jahren wurden gern kostengünstige Leitungen und Absperrhähne verlegt. Diese können Blei ans Wasser abgeben. Ist dies der Fall, muss das Wasser vor der Weiterverteilung chemisch behandelt werden. Eine solche Wasseraufbereitung ist allerdings aushangpflichtig.

„Glücklicherweise hat man von den Bausünden der Vergangenheit gelernt“, berichtet Wassermeister Fischl. „Seit Ende der 80er Jahre haben sich auch bei Hausinstallationen hochwertige Leitungen aus Edelstahl und Kunststoff durchgesetzt. Die garantieren, dass der Wasserhahn des Kunden auch die Wasserqualität hergibt, die wir liefern.“

Die einwandfreien Werte des Haarer Trinkwassers können stets aktuell auf der Website www.haar24.com/wasser eingesehen werden.

Infos zur Trinkwasserverordnung: www.dvgw.de

Wasserglas


 

 

Gemeindewerke Haar
Blumenstr. 3 - 85540 Haar
T. 089/456 991 -60
F. 089/456 991 -71
E-Mail: info@haar24.com

Öffnungszeiten:
Mo - Fr  8:30 - 12:00 Uhr
Mi  15:00 - 18:00 Uhr
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